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Dufour T6 Varianten



Die meisten Dufour T6, die ich bisher gesehen habe, waren mit einer Selbstwendefock und ohne Genua ausgestattet. In dieser Ausstattung hat die Dufour T6 eine Segelfläche von 18 qm. Die optionale Genua wurde im Original-Prospekt mit 10 qm angegeben.

Für die Normalfock wurde eine Schotleitschiene parallel zum Luck angebracht. Für die Genua parallel zur Pflicht.

Die Dufour T6 wurde in zwei Modellvarianten ausgeliefert: Modell S und Modell SL.

Gegenüber dem Modell S hatte das Modell SL folgendes Sonderzubehör:

  • Kompass
  • Holzboden in der Pflicht
  • Holzabdeckung in der Kajüte für die Bug-Backskiste
  • Tisch (zum Aufstecken auf den Schwertkasten)
  • "Pantry" (Kocher und Abfallbox)

Die Dufour T6 wurde in Yacht Heft 14 / 1983 getestet. Auf den Bildern dort sieht man, dass die Schotschiene für die Genua parallel zum Cockpit angebracht war. In der Standardausstattung hatte die Dufour jedoch nur 1 Winsch auf dem Deck neben dem Luk, zur Bedienung der Selbstwendefock.

Im Yacht-Test wurden folgende Punkte negativ bewertet:

  • Schwertbedienung
  • Vorsegelhaken
  • Relingstützen zu niedrig
  • Mastfuß zu flach

Als gut wurden folgenden Punkte hervorgehoben:

  • Konstruktionskonzept mit Breitdeck
  • Segeleigenschaften
  • Manövrierfähigkeit
  • GFK-Qualität
  • Trailerbarkeit

Zur Schwertbedienung: Das Schwert wird mit Hilfe von zwei Fallen im Cockpit hoch- bzw. herunter gezogen. Beide Fallen haben im Standard die gleiche Farbe und Stärke. D.h. es ist nicht erkennbar, welches Fall nun was bewirkt. Durch eine einfache Beschriftung kann hier jedoch leicht Abhilfe geschaffen werden. Im Standard werden die Fallen in Standard-Tauklemmen (Clamcleats) belegt. Bei Grundberührung ist das Fall fixiert, was zu einer Beschädigung des Schwert führen kann. Hier gibt es aber auch inzwischen Clamcleats, die ab einer bestimmten Belastung das Fall freigegeben.