20.07.2010 Wie oben geschrieben hat es sich jetzt so ergeben, dass ich Montags nach der Arbeit zusammen mit Ole noch mal kurz auf den See gehe.
Gespannt war ich auf die ersten Erfahrungen mit dem Gennaker. Ich hatte es schon einmal an einem Sonntag mit einem anderen Segler versucht. Doch da war überhaupt kein Wind, so dass auch der Gennaker keinen Sinn machte.
Bei einem unserer ersten After-Work-Sailing Treffen klappte es dann. Wir hatten einen schönen, leichten Wind von achtern. Die erste Erkenntnis war die, dass der Gennaker besser auf Halbwind-Kursen zieht, als auf Raumwind-Kursen.
Eine weitere Erkenntnis war die, dass für so leichte Winde, wie wir sie bisher hatten, einen 6 mm Schot ausreichen würde. Ich hatte erst einmal eine 8 mm Schot gekauft, da diese auch auf den selbstholenden Winschen belegt werden kann.
Gestern hatten wir dann einen ziemlich schönen Wind. Den ganzen Tag pfiff es schon bei der Arbeit um das Firmengebäude und ich konnte den Feierabend nicht erwarten. Schnell holte ich auf dem Weg zum Boot noch eine Pizza. Dann ging es raus. Ole hatte sein Garmin dabei und zeichnete den Track auf. Die roten Punkte zeigen den Teil, auf welchem wir den Motor verwendeten.
Kurz nach dem Ablegen verließ uns der Wind. Richtung Konstanz war es jedoch absehbar, dass bald wieder guter Wind sein wird. Um keine Zeit zu verlieren und um die kleine Flaute zu überbrücken, warf ich deshalb kurz den Motor an. Dann ging es gut dahin. Meistens erreichten wir vier bis fünf Knoten auf einem Am-Wind-Kurs.
Den Wendewinkel kann man sicher noch nicht als Maßstab nehmen. Dazu kam der Wind aus zu unterschiedlichen Richtungen. Richtung Herbst kann man sicher stabilere Windverhältnisse erwarten, um sich dann mal ein genaues Bild zu machen.
Ich hatte mir dazu die Performance-Analyse von Beneteau ausgedruckt. Ich denke das wir den errechneten Speed erreicht haben.
Immerhin schafften wir es dann bis Höhe Wallhausen. Dort machten wir einen Querschlag Richtung Überlingen. Währenddessen bereitete ich den Gennaker vor. Hier braucht es auch noch etwas Routine um das ganze Getüdel in den Griff zum bekommen. Mit dem Gennaker schafften wir es dann bis Höhe Segelhafen Sipplingen. Dann schlief der Wind ein...